Parteiliche Filmkommission

Ebenso gibt es parteiliche Filmkommissionen wie beispielsweise die der bayerischen CSU:
Diese Filmkommission versteht sich als Forum für politische Diskussionen im Bereich Film und setzt sich ebenso ein für die Förderung von nationalen Produktionen und internationalen Koproduktionen; so werden als ein Ziel steuerliche Erleichterungen und Zusatzanreize für internationale Koproduktionen genannt. Kommuniziert und publiziert wird die Arbeit dieser Filmkommission durch die Zeitschrift 'Blickpunkt:Film'.

Einen Fokus auf Rezensionen und Bewertungen von Film- und Videomaterial setzt die bereits 1949 gegründete deutsche Filmkommission der Katholischen Kirche, die 'Katholische Filmkommission für Deutschland':
Die Kommission versteht sich als zentrales Fachgremium katholischer Filmarbeit - zur Aufgabe hat sich das Gremium gemacht, deutsche Kino-, Fernseh- oder DVD-Produktionen zu rezensieren und auf der Grundlage des christlichen Werteverständnisses zu bewerten.

Die Katholische Filmkommission arbeitet auf Auftrag der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz; die Publizistische Kommission ernennt auch die Mitglieder der Filmkommission: Diese setzt sich zusammen aus filmkundigen Fachleuten aus Bereichen wie beispielsweise der Jugendarbeit, der Publzistik, dem Hochschulwesen oder der Filmwirtschaft.
Entsprechende Rezensionen werden durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht in der Zeitschrift 'filmdienst'.

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